Mit einer Laserbehandlung beim Zahnarzt können selbst kleine operative Eingriffe durchgeführt werden

Biologische Zahnmedizin in Düsseldorf

Die biologische Zahnmedizin ist ähnlich zu betrachten wie die Naturheilkunde in der Allgemeinmedizin. Sie beschäftigt sich mit alternativen Behandlungsmethoden. Hierbei steht der ganze Mund auch als System des Körpers im Zentrum. Insbesondere ein intaktes Immunsystem soll dabei erhalten bleiben. In der klassischen Zahnmedizin wird im Gegensatz dazu meist das Symptom im Mundbereich behandelt, allerdings nicht der ganze Körper in die Untersuchung mit einbezogen.

Da beispielsweise Entzündungen der Zahnwurzel auch Hinweise auf andere Erkrankungen im Körper sein können, werden in der biologischen Zahnmedizin auch die Biochemie oder die Physik zu Rate gezogen. So entsteht eine vollständige Anamnese und der Befund ist für die weitere Planung der Behandlung allumfassender. Gerne beraten wir Sie in unserer Praxis ausführlich dazu. Rufen Sie uns unter 0211/783487 an und vereinbaren Sie einen Termin bei uns!

Der Mund als Teil des Ganzen in der biologischen Zahnheilkunde

Auch Zähne sind Organe. Die biologische Zahnheilkunde achtet daher darauf, die Blutversorgung und die damit verbundene Nervenversorgung nicht zu unterbrechen. Gestört wird dies durch Fremdkörper. Metallkörper, die eingesetzt werden, können sich beispielsweise negativ auf das Immunsystem auswirken. Insbesondere Amalgam kann nicht nur Schädigungen des Immunsystems hervorrufen, sondern unter Umständen auch toxische Wirkungen entfalten. Daher ist das Füllmaterial schon lange umstritten. Insbesondere die Behandlung der Zahnwurzel wird in der medizinischen Zahnheilkunde als ein wichtiges Thema angesehen. Im Nachgang einer Wurzelbehandlung besteht häufig die Gefahr einer chronischen Entzündung, die dann auf den Körper übergehen kann. Eine beschädigte Wurzel kann eine Sammelstelle für eine Vielzahl an Mikroorganismen darstellen. Bakterien, die sich darin absetzen, können mitunter Schwefelverbindungen verursachen. In der letzten Folge kann dadurch nicht nur der Mundbereich in Mitleidenschaft gezogen werden, sondern wird das Immunsystem nachhaltig geschädigt. Diesen Aspekt berücksichtigt die biologische Zahnheilkunde und versucht, früh einzugreifen.

Biologische Zahnmedizin als alternativer Ansatz

Die Wahl der richtigen Werkstoffe ist in der biologischen Zahnmedizin elementar. Mit Hilfe der sogenannten bioenergetischen Diagnostik kann die Behandlung festgelegt werden. Um Metalle und andere Füllstoffe zu vermeiden, wird aktuell in der Zahnmedizin mit biologischem Ansatz Keramik eingesetzt. So können auch Implantate ohne Metalle verwendet werden. Sie stellen eine Alternative zu den gängigen Titanimplantaten dar. Die Schrauben des Implantats biologischer Natur sind aus Polyetheretherketon, kurz PEEK. Das elastische Material ist nicht nur eine Alternative zum herkömmlichen Zahnersatz in Form von Brücken oder Prothesen, sondern verhält sich beim Kauen wie eine Art Stoßdämpfer. Das schützt das eventuell angeschlagene und empfindliche Zahnfleisch. Wenn der Einsatz anderer Materialien bekannt ist, empfiehlt sich eine Untersuchung des Blutes und eine daran anschließende Quecksilberentgiftung. Diese können Sie in unserer Zahnarztpraxis in Düsseldorf vornehmen lassen.

Weitere Informationen zur biologischen Zahnmedizin, auch zu den Themen Keramikimplantate und metallfreier Zahnersatz, erhalten Sie in den nachfolgenden Artikeln:

Biologische Zahnheilkunde - Dr. Dominik Nischwitz (ZWP)

Keramikimplantate - Dr. med. dent. Karl Ulrich Volz (ZWP)