Als Zahnarzt in Düsseldorf behandeln wir Sie gerne in den Bereichen allgemeine Zahnmedizin und Implantologie

Der Aufbau der Zähne und des Gebisses

Unsere Zähne beeinflussen unser körperliches und seelisches Wohlbefinden. Schöne Zähne sind heute ein Statussymbol, das es zu pflegen gilt. Doch ist die Funktion unserer Zähne eigentlich vor allem das Kauen und Zerkleinern von Nahrung. Sie müssen kräftig sein, um beißen, zerkleinern und zermahlen zu können. Zähne sind der erste Schritt der Nahrung auf ihrem Weg der Weiterverarbeitung durch den Verdauungstrakt.

Wie sieht der Aufbau eines Zahns aus?

Unser Kauorgan besteht aus bis zu 32 Zähnen, die wiederum aus einer sichtbaren Zahnkrone, dem Zahnhals sowie einer im Kieferknochen verankerten Wurzel bestehen.

Die Zahnkrone

Die Zahnkrone besteht aus Zahnschmelz, der sich aus dem Mineral Kalziumphosphat (Hydroxylapatit) sowie weiteren Spurenelementen wie Magnesium und Fluor zusammensetzt. Der Zahnschmelz reicht bis zum Zahnhals und schützt den Zahn vor schädigenden Einflüssen von außen. Beim Zahnschmelz handelt es sich um die härteste Substanz unseres Körpers, die sogar einmalig ist. Denn der Zahnschmelz kann nicht nachwachsen. Deshalb empfiehlt sich eine gründliche Reinigung und Pflege der Zähne. Fragen Sie dafür gerne Ihren Zahnarzt in Düsseldorf um Rat!

Der Zahnzement

Der sogenannte Zahnzement (Cementum) umgibt wiederum den Zahnhals und die Zahnwurzel. Diese dünne, aber trotzdem harte Schicht hält den Zahn im Kieferknochen fest. Der Zahnzement ist jedoch nicht so widerstandsfähig wie der Zahnschmelz: Bei einer Zahnfleischrückbildung ist vor allem dieser Bereich anfällig gegenüber Kälte, Hitze, Zucker o.ä.

Das Zahnbein

Die Schicht unterhalb des Zahnschmelzes wird Zahnbein oder auch Dentin genannt. Es erstreckt sich bis zur Wurzelspitze und ist zwar härter als Knochengewebe, aber trotzdem elastisch und erneuert sich ständig. Im Dentin verlaufen feine Kanälchen (Tubuli), die Nervenfasern und Wasser enthalten.

Das Zahnmark

Das Innere des Zahnes ist gefüllt vom sogenannten Zahnmark (Pulpa). Dieses Bindegewebe ist von Blutgefäßen und Nerven durchzogen. Aufgrund der hohen Empfindlichkeit dieses Bereiches wird dieser fälschlicherweise als Zahnnerv bezeichnet.

Was hält den Zahn im Kiefer?

Ein gesunder Zahn ist mithilfe der Zahnwurzel fest mit der Umgebung verwurzelt. Dabei spielt der Zahnhalteapparat (Parodontium) eine zentrale Rolle. Er besteht auf folgenden Komponenten:

  • Zahnfleisch: Es ist die äußere Schicht des Zahnhalteapparats und sorgt dafür, dass die darunter befindlichen Wurzeln keinen Schaden von Einflüssen über die Mundhöhle nehmen.
  • Alveolarknochen: Dieser stellt eine dünne Knochenwand dar, die ähnlich eines Fachs (Zahnfach = Alveole) den Zahn beinhaltet.
  • Wurzelzement: Dabei handelt es sich um eine Schicht aus Mineralien, die die Zahnwurzel vom Zahnhals bis hin zur Wurzelspitze umgibt.
  • Wurzelhaut: Sie stellt ein Bindegewebe dar, das mithilfe von Fasern den Wurzelzement als auch die Alveolarknochen durchdringen und zusammenhalten. Damit haben die Zähne einen elastischen aber trotzdem äußerst stabilen Halt im Kiefer.

Aufbau unseres Gebisses

Jedem Menschen stehen im Laufe seines Lebens zwei Sätze natürlicher Zähne zur Verfügung: die Milchzähne und die bleibenden Zähne. Beide Varianten sind bereits vor der Geburt im Kiefer angelegt und bedürfen stetiger Pflege. So z.B. mit einer regelmäßigen professionellen Zahnreinigung. Das Gebiss eines jeden Erwachsenen besteht aus 32 Zähnen, davon je 12 im Ober- und Unterkiefer. Genauer gesagt: Acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleinere Backenzähne und zwölf große Backenzähne. Die hintersten vier Backenzähne sind die Weisheitszähne, die später wachsen und auch erst im „weisen“ Alter, sprich als Erwachsener, durch das Zahnfleisch brechen.

Funktion der einzelnen Zahntypen

Jeder Zahntyp hat seine ganz spezielle Aufgabe, die bereits anhand der Form des Zahns deutlich wird.

  • Die vier Schneidezähne, die vorne im Kiefer liegen, sind flach und haben dünne, scharfe Kanten. Somit eignen sie sich sehr gut zum Abbeißen und Zerteilen der Nahrung.
  • Die daneben befindlichen Eckzähne sind nach oben hin spitz geformt und dienen vor allem dem Festhalten der Nahrung.
  • Daran angeschlossen befinden sich die beiden kleinen Backenzähne. Sie verfügen über kleine Höcker und Mulden. Dadurch kann die Nahrung optimal erfasst und weiter zerkleinert werden.
  • Ganz hinten im Kiefer liegen die großen Backenzähne, die auch Mahlzähne genannt werden. Dies beschreibt auch ihre spezielle Funktion: Sie „mahlen“ bzw. zerkleinern die Nahrung fein und bereiten sie so für die Weiterverarbeitung im Verdauungstrakt vor.

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