Feste Zahnpasta – wie gut ist der nachhaltige Trend?

Bei der Suche nach praktischen und zugleich nachhaltigen Kosmetikartikel, kommt man an fester Zahnpasta kaum vorbei.
Die feste Zahnpasta gibt es in vielen verschiedenen Variationen:

  • in fester Form am Stiel
  • als Tablette zum Zerkauen
  • in Pulverform
  • als Naturseife

Hier ist für jeden Nutzer eine Variante dabei, es bleibt nur herauszufinden, welche für wen geeignet ist.

Wie benutzt man feste Zahnpasta?

Jede Variante bringt denselben Effekt mit sich und unterscheidet sich im Kern nur in der Art und Weise der Benutzung.

Wie benutzt man Zahnpasta am Stiel?

Bei der festen Zahnpasta am Stiel streicht man lediglich die befeuchtete Zahnbürste über den Zahnpasta-Stick. Man darf jedoch keinen Schaum erwarten.

Wie benutzt man Zahnpasta-Tabletten?

Für Unterwegs, zum Beispiel im Flugzeug ist die Tabletten-Variante ein perfektes Mittel. Nach dem Zerkauen wird die befeuchtete Zahnbürste zum Aufschäumen der Tablette genutzt, wie bei Zahnpasta aus der Tube.

Wie benutzt man Zahnpasta-Pulver?

Die Zahnpasta in Pulverform wird im Prinzip genutzt wie Zahnpasta aus der Tube.
Der Zahnbürstenkopf wird befeuchtet in das Pulver gedrückt oder man streut es leicht über den Bürstenkopf. Im Gegensatz zur herkömmlichen Zahnpasta schäumt das Zahnpasta-Pulver leicht bis gar nicht.

Wie benutzt man Zahnpasta-Seife?

Die angefeuchtete Zahnbürste wird leicht über die Seife gebürstet, bis ausreichend Seife am Bürstenkopf hängen bleibt. Danach können die Zähne wie gewohnt geputzt werden. Im Gegensatz zu den anderen Alternativen schäumt die Zahnpasta-Seife ähnlich gut wie herkömmliche Zahnpasta.

Zahnpasta ohne Plastikverpackung – umweltfreundlich und vegan

Das Thema Nachhaltigkeit spielt eine immer größere Rolle in unserem Leben, weshalb wir für die täglichen Gebrauchsartikel umweltfreundliche Alternativen suchen. Deshalb erfreut sich auch feste Zahnpasta immer größerer Beliebtheit, denn sie hält viel länger als herkömmliche Zahncreme. Zudem wird sie nicht an Tieren getestet und beinhaltet nur natürliche Zutaten. Erhältlich in Gläsern oder Papier-Verpackungen gilt die feste Alternative als plastikfreie Zahnpasta.

Was ist der Unterschied zur herkömmlichen Zahnpasta?

Der fundamentalste Unterschied zur herkömmlichen Zahnpasta ist die trockene und feste Form. Ein weiterer wichtiger Unterschied ist natürlich die oben erwähnte Nachhaltigkeit. Zudem kommt man mit fester Zahnpasta in der Regel doppelt solange aus, wie mit herkömmlicher Zahnpasta aus der Tube.

Wie gut reinigt feste Zahnpasta?

Die feste Zahnpasta schrubbt nur die Beläge von den Zähnen und wirkt antibakteriell.
Daher ist kein langfristiger Kariesschutz und die Vorbeugung von Plaque oder Parodontitis zu erwarten. Dazu braucht es das fehlende Fluorid, welches einen wirksamen Schutz vor Karies gewährleistet. Dieses ist standardmäßig nicht in fester Zahnpasta enthalten.
Es muss speziell nach den wenigen festen Produkten mit Fluorid gesucht werden.
Trotz aller nachhaltiger Aspekte empfehlen wir für den langfristigen Gebrauch die herkömmliche Zahnpasta. Damit gewährleisten Sie den bestmöglichen Schutz vor Karies und Parodontitis. Die tägliche Säuberung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide dient zusätzlich der Vorbeugung von Plaque. Zudem sollte ein- bis zweimal im Jahr eine professionelle Zahnreinigung im Rahmen der zahnmedizinischen Prophylaxe in Anspruch genommen werden.

Zero-Waste-Zahnpasta: Tipps für selbstgemachte Zahnpasta

Selbstgemachte Zahnpasta ist nicht nur um einiges billiger, sondern auch sehr nachhaltig im Ganzen. Die Inhaltsstoffe ähneln sehr der Naturkosmetik-Zahnpasta. Wichtig ist es jedoch nicht auf Fluorid zu verzichten, das den höchsten Zahnschutz bietet.

Gerade für Menschen, die auf bestimmte Inhaltsstoffe allergisch reagieren macht das „selber machen“ Sinn. Es gibt viele Abwandlungsmöglichkeiten, mit denen Sie Ihr Zahnpulver im Geschmack und in den Inhaltsstoffen individuell entwickeln können.

Sprechen Sie Ihren Zahnarzt in Düsseldorf an, wir helfen gerne weiter und beraten Sie bezüglich der Herstellung von Zahnpasta.

Zahnpasta selber machen: ein Grundrezept

Geben Sie folgende Zutaten in den Mörser und zerkleinern Sie alles zu einem feinen Pulver:

  • 2-3 gestrichene EL Mineralerde (alternativ auch Tonerde, Schlämmkreide oder Heilerde)

  • 1 gestrichener EL Xylit (Birkenzucker)

  • ½ - 1 gestrichener El Natron (je nach Bedarf)

  • ½ - 1 TL Kurkumapulver (für einen frischen Geschmack). Sehr beliebt ist auch ätherisches Salbeiöl. Optional: Kieselerde (Silicea)

Je nach Belieben kann man mit Kräutern und natürlichen Ölen experimentieren.

Für antibakterielle, entzündungshemmende und antiseptische Wirkungen empfiehlt sich die Verwendung von:

  • Salbeiöl
  • geriebener Zimt
  • Ingwerpulver
  • Gewürznelkenpulver

Für einen besseren Geschmack kann man auf folgende Zutaten zurückgreifen:

  • Hamamelis
  • Eukalyptus
  • Myrrhe
  • Teebaum
  • Fenchel
  • Zitronengras
  • Süßholz
  • getrocknete Minze
  • Salbeiblätter

Das Zahnputzpulver anschließend in einen verschließbaren Behälter füllen und bei jedem Gebrauch eine geringe Menge davon mit dem befeuchteten Zahnbürstenkopf aufnehmen.

Zurück