Als Zahnarzt in Düsseldorf behandeln wir Sie gerne in den Bereichen allgemeine Zahnmedizin und Implantologie

Langfristige Zahngesundheit – auch für Raucher

Nicht nur für die Gesundheit sind Zigaretten schädlich, auch die Zähne leiden darunter. Mit lästigen Zahnverfärbungen, unerwünschtem Mundgeruch und möglichen Infektionen müssen Raucher sich Tag für Tag auseinandersetzen. Natürlich wäre dabei die beste Option, das Rauchen ganz aufzugeben, jedoch ist dies leichter gesagt als getan. Umso wichtiger ist also eine besonders gründliche Zahnpflege für jeden, der öfter zur Zigarette greift. Lesen Sie hier, welche Auswirkungen das Rauchen auf Ihre Zähne hat und wie Sie trotz Tabakkonsum Ihre Zähne langfristig in einem guten Zustand erhalten können.

Rauchen und die Zahngesundheit

Es gibt verschiedene Gründe, warum vor allem Raucher auf Ihre Zahngesundheit achten sollten. Die ersten und offensichtlichsten Folgen des Rauchens äußern sich zunächst in leicht gelblichen bis bräunlichen Zahnverfärbungen. Diese unerwünschten Ablagerungen sind jedoch nicht nur ein optisches Problem, sondern schaffen eine neue Oberfläche, an der sich Bakterien anhaften können.

Zudem ist das Rauchen nicht nur ein kosmetisches Problem. Durch das Rauchen werden auch die Menge und die Bestandteile des Speichels verändert. Dies beeinflusst die Zahngesundheit stark, da der Speichel antibakterielle Stoffe enthält und damit einen großen Einfluss auf Zahnerkrankungen wie Zahnbettentzündungen, Karies und Parodontitis hat.

Auch die Durchblutung des Zahnfleisches wird durch den regelmäßigen Tabakkonsum nachhaltig verschlechtert. Dieser Faktor kann wiederum eine schlechtere Wundheilung bei zahnärztlichen Eingriffen zur Folge haben.

Gesunde Zähne trotz Rauchen: Die richtige Zahnpflege ist das A & O

Zum Erhalt Ihrer gesunden Zähne wird besonders Rauchern eine sorgsame Zahnpflege empfohlen. Des Weiteren empfiehlt sich ein regelmäßiger Besuch beim Zahnarzt, mindestens zweimal im Jahr. Denn je früher mögliche Probleme erkannt werden, desto schneller kann der Zahnarzt die Behandlung einleiten.

Vereinbaren Sie doch direkt einen Vorsorgetermin bei Ihrem Zahnarzt in Düsseldorf.

Tipps für die richtige Zahnpflege für Raucher

1. Putzen Sie Ihre Zähne regelmäßig.

Am wichtigsten ist die tägliche Mundhygiene, die vor allem aus dem Entfernen von Nahrungsresten und Ablagerungen besteht. Idealerweise werden die Zähne 2- bis 3-mal täglich für mindestens zwei Minuten geputzt. Zudem sollte man mindestens 1-mal täglich Zahnseide verwenden, um Ablagerungen in den Zahnräumen effektiv zu entfernen.

2. Wählen Sie eine weiche Zahnbürste und fluoridhaltige Zahnpasta.

Bei der Wahl der Zahnbürste sollten Sie sich für eine Zahnbürste mit weichen Borsten entscheiden. Denn die Zähne reagieren aufgrund des Tabakkonsums bereits empfindlicher auf das Zähneputzen. Die verwendete Zahnpasta sollte Fluorid enthalten. Dieser Bestandteil der Zahnpasta stärkt den Zahnschmelz nachweislich und macht Ihre Zähne langfristig widerstandsfähiger – ein Vorteil für Raucher.

3. Vereinbaren Sie regelmäßige Kontrolltermine bei Ihrem Zahnarzt.

Kontrolltermine beim Zahnarzt sollten mindestens 1- bis 2-mal im Jahr wahrgenommen werden. Vor allem, da Probleme wie Zahnfleischentzündungen und Karies bei Rauchern häufiger auftreten und leicht übersehen werden können. Bei einer regelmäßigen Kontrolle kann der Zahnarzt Problemherde schnell ausfindig machen und entsprechend behandeln.

4. Lassen Sie regelmäßig eine professionelle Zahnreinigung durchführen.

Das regelmäßige Entfernen von schädlichen Zahnbelägen und leichten Verfärbungen wird generell für eine langfristig gute Zahnhygiene empfohlen und ist ein Hauptbestandteil der zahnmedizinischen Prophylaxe. Vor allem Raucher profitieren von der Professionellen Zahnreinigung, da diese häufiger mit hartnäckigeren Zahnablagerungen zu kämpfen haben. Kontaktieren Sie uns und vereinbaren Sie schnell und unkompliziert einen Termin in Ihrer Zahnarztpraxis in der Kö Galerie, telefonisch unter 0211 783487.

5. Allgemeine Tipps für eine gute Zahngesundheit als Raucher

  • Bakterienhemmende Mundspülungen verwenden: Inhaltstoffe wie Chlorhexidin beugen Entzündungen vor und tragen zur Neutralisierung des Atems bei.
  • Kaugummi unterstützt die Zahnpflege: Durch die Kautätigkeit werden der Speichelfluss angeregt und somit körpereigene Abwehrkräfte aktiviert.
  • Alkohol vermeiden: Studien belegen, dass die schädlichen Wirkungen von Rauchen und Alkoholkonsum gegenseitig verstärkt werden; das Risiko, an Mundhöhlenkrebs zu erkranken, steigt deutlich.
  • Gesunde Ernährung: Zucker und andere kurzkettige Kohlenhydrate wie Weißmehlprodukte sollten nur in Maßen konsumiert werden. Es empfiehlt sich, auf eine ausgewogene, vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung zu achten.
  • Ausreichend trinken: Um die Mundtrockenheit zu verringern und den Speichelfluss anzuregen, empfiehlt es sich, täglich ca. 1,5 bis 2 Liter zuckerfreie Getränke zu trinken.

Zurück